Selber schwitzen ist out, man lässt schwitzen

Cool bleiben, auch wenn es heiß wird

Cool bleiben, auch wenn es heiß wird

Ohne die Fähigkeit Schweiß zu produzieren kann kein Mensch überleben. Der Körper würde bei Anstrengung oder bei hohen Außentemperaturen überhitzen.

Das Schwitzen ist ein wichtiger und völlig natürlicher Vorgang. Aber die Schweißbildung hat auch Nachteile. Die Kleidung bekommt teils schwer zu entfernende Flecke und nach kurzer Zeit stellt sich auch ein unangenehmer Geruch ein.

Mit Kühlwesten lässt sich übermäßige Schweißbildung verhindern und gleichzeitig die Körpertemperatur senken.

 

Regulierung der Körpertemperatur

Jeder Organismus erzeugt Wärme. Diese gibt er über die Haut und die Atemluft zum Teil an die Umgebung ab. Bei 20° bis 23° Außentemperatur stellt sich recht leicht ein Gleichgewicht ein. Der Körper hält ohne großen Kraftaufwand eine Temperatur von 36,6 bis 37,2° Celsius ein. Wenn die Umgebung kühler ist, muss durch Muskelkontraktion mehr Wärme erzeugt werden. Bei höheren Umgebungstemperaturen produziert der Köper Schweiß. Dieser verdunstet und entzieht ihm dadurch Wärme.

Bei Hitze sind große Mengen Mineralwasser wichtig

Bei Hitze sind große Mengen Mineralwasser wichtig

Die Regulierung der Körpertemperatur ist von großer Bedeutung. Bereits ein Anstieg um ein Grad führt dazu, dass der Mensch sich fiebrig fühlt und ab 41 Grad besteht sogar Lebensgefahr.

Der Körper setzt viel Energie ein, um ein Überhitzen zu verhindern. Er nimmt eine Dehydrierung durch den hohen Flüssigkeitsverlust in Kauf. Der Mensch sondert nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte, Zucker und in im geringen Maß Vitamin C ab.

Die Folgen des Schwitzens sind Schlappheit, Erschöpfung und Muskelkrämpfe, sofern nicht durch Trinken und die Aufnahme von Mineralien für einen ausreichenden Ausgleich gesorgt wird.

Ein Kreislaufkollaps durch Hitze ist keine Seltenheit. In jedem Sommer füllen sich die Krankenhäuser, weil Menschen Probleme damit haben, den Körper durch schwitzen zu kühlen.

Hinzu kommen Erscheinungen die eher unangenehm als wirklich belastend sind. Die Kleidung klebt am Körper, jeder sieht wie „verschwitzt“ man ist und durch das Zersetzen des Schweißes entsteht ein unangenehmer Geruch. Dieser hält sich hartnäckig, selbst nach dem alles getrocknet ist.

Die Kühlung des Körper ist notwendig. Sofern diese allein über Schweißbildung statt findet,ist es aber unangenehm bis gefährlich:

  • Auf der Kleidung entstehen nasse Schweißflecke
  • Nach dem Abtrocknen bleiben Schweißränder, die sich auch beim Waschen nicht immer beseitigen lassen
  • Bereits nach wenigen Minuten zersetzt sich der Schweiß und es entsteht ein unangenehmer Geruch
  • Der Geruch bleibt in der Kleidung haften, manchmal auch nach dem Waschen
  • Durch den Verlust an Salzen kommt es zu Schwindel, Mattigkeit und Krämpfen
  • Ein Kreislaufkollaps ist möglich

Kühlung ohne zu schwitzen

Er kühlt sich ohne Schwitzen ab

Er kühlt sich ohne Schwitzen ab

Niemand braucht Schweiß auf der Haut. Wichtig ist, dass es Feuchtigkeit gibt, die durch die Körperwärme verdunstet. Genau das wird durch eine Kühlweste erreicht. Sie besteht aus mehreren Stoffschichten. In der Mitte ist eine Substanz, die Wasser speichern kann. Wichtig ist, dass die unterste Schicht, die auf der Haut getragen wird, wasserundurchlässig ist. Der Haut bleibt also trocken.

Der Körper erwärmt das Wasser in der Zwischenschicht. Dieses verwandelt sich in Wasserdampf, der durch die äußere Stoffschicht entweicht. Der Körper „schwitzt“ ohne selbst Schweiß zu produzieren. Eine Kühlweste bietet die Vorteile des Schwitzens ohne die erwähnten Nachteile. Es ist durchaus legitim davon zu sprechen, dass man schwitzen lässt.

Kühl bleiben, ohne den Organismus durch die Produktion von Schweiß zu belasten, bedeutet auch, dass der Körper bei Hitze nicht ständig Wassernachschub braucht. Übermäßiges Trinken ist so überflüssig wie die Gabe von Salztabletten oder Elektrolyten.

Wer Kühlkleidung nutzen sollte

Vorab noch ein Hinweis. Schweiß entsteht am gesamten Körper. Aber einige Regionen sollen nie stark auskühlen. Der Bereich um die Nieren ist besonders gefährdet. Einige Kühlwesten sind daher recht kurz, um die Nieren nicht zu kühlen. Wer zu Harnwegsinfekten neigt kann durch das Tragen der Weste die Nieren schonen. Dank der Kühlung bildet sich kein Schweiß, der überall die Hauttemperatur senkt. Die Weste kühlt oberhalb der Nieren.

Kühlwesten sind auch bei vielen Krankheiten sinnvoll,

  • Menschen mit Multiple Sklerose können eine hitzebedingte Verschlechterung der Leiden verhindern
  • Auch bei Parkinson ist es wichtig auf Kühlung bei Hitze zu achten
  • Bei COPD ist Hitze besonders gefährlich, da die Kühlfunktion der Lunge eingeschränkt ist
  • Auch wer zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen neigt oder ein Venenleiden hat, muss Hitze meiden

Kühlwesten verhindern, dass sich diese Probleme verschlimmern.

Hinweis: COPD ist ein Einschränkung der Lungenfunktion unter der etwa 10% der über 40-jährigen leiden. Da die Atmung behindert ist, gibt der Körper weniger Wärme über die Atemluft ab.

Natürlich sind die Westen für alle Menschen ein großer Komfortgewinn. Besonders Sportler werden feststellen, wie angenehm es ist, beim Training nicht zu schwitzen. Generell bietet die Kühlweste die Option frisch und entspannt und ohne lästigen Schweiß auch bei großer Hitze durchs Leben zu gehen.

Wer auf dem Weg zur Arbeit schwitzen lässt, kommt wie frisch geduscht in den Betrieb, statt triefend nass in eine Wolke aus Deo und Schweißgeruch gehüllt.


Bewerten Sie diese Seite


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.